>>Startseite   >>NBL 2011   >>Referentenübersicht   >>Info & Anmeldung   >>Unterstützer   >>Spenden   >>Archiv   >>Facebook   >>Forum   >>Impressum  

LR Reinhardt Glauber
OB Franz Stumpf
WR Monika Vieth
Über den Weissen Ring

von Michael Kann

 

Als ich mich im Alter von acht Jahren, also vor rund 30
Jahren, dazu entschied eine Kampfsportart zu erlernen,
da tat ich dies in erster Linie, weil ich mich verteidigen
lernen wollte. Dies Aufgrund verschiedener, weniger
positiver Erlebnisse - u.a. sexuellem Missbrauch im
Kleinkindalter und mehreren Körperverletzungen die
ich bis zu diesem Zeitpunkt erlitten hatte.

 

Mit den Jahren entdeckte ich in den Kampfkünsten und
Kampfsportarten einen persönlichen Lebensweg dem ich
bis heute treu geblieben bin. Es reifte in mir der
Entschluss selbst zu unterrichten und vor allem, dem
Individuum Handwerkszeug an die Hand zu geben um
nicht in ähnliche Situationen wie ich zu geraten.

 

Leider wurde mir sehr schnell klar, dass dieses
Unterfangen nicht all zu leicht umsetzbar ist. Vor allem
durch meine Kontakte zur Polizei, zu Schulen, Lehrern,
Kreisjugendring, Jugendamt, Kinderschutzbund,
Weißen Ring e.V., Projekt Kinderinsel des ASB Forchheim
usw. bekam ich einen Einblick in die Misere in der sich
viele Opfer befinden.

 

Eine neue Idee war geboren, nämlich die, denjenigen
die sich eben nicht wehren konnten und zum Opfer
wurden, über eine Benefiz-Veranstaltung unter die Arme
zu greifen.

 

Diese Veranstaltung sollte ohne die Einwirkung von
Kampfkunst- und Kampfsportverbänden auf die
Organisation stattfinden um eine Einflussnahme dieser
zu vermeiden.

In den Jahren 2000 und 2001, sprich bei den ersten beiden
Nikolaus-Budo-Lehrgängen, unterstützte ich mit meiner
Arbeit die Aktionen der UNICEF. Die UNICEF arbeitet seit
1946 für das Wohl der Kinder dieser Welt. Mittlerweile ist
UNICEF in 161 Ländern tätig. Die UNICEF und auch Ärzte
ohne Grenzen unterstütze ich, wie schon 2000 und 2001,
als Privatperson, aus eigenem Antrieb weiter, da ich ihre
Arbeit als sehr wichtig empfinde. 

 

Seit 2002 unterstützen ich nun den Weißen Ring e.V. - "die
Deutsche Gewaltopfer Hilfe" - bei ihrer Bundesweiten Arbeit.
Der Nikolaus-Budo-Lehrgang will den Opfern von Gewalttaten
helfen und diese finanziell unterstützen. Mehr dazu auf dieser
Seite und unter www.weisser-ring.de.

 

Wie wir, dass Warriors Martial Arts Team e.V., mit u.a. dem
Weißen Ring e.V., dem Kreisjugend-Ring usw. im Bereich der
Gewaltprävention zusammenarbeiten, so hoffen wir, dass
sich noch mehr Kampfkünstler und Kampfsportler zu solchen
Kooperationen bereit erklären. Es kann nicht genug
Unterstützer geben.

 

Desweiteren soll der Nikolaus-Budo-Lehrgang auch ein
Dankeschön an die Sportler und Aktiven darstellen. Ein
Dankeschön für den Einsatz den sie Jahr für Jahr bereit sind
zu geben um die Kampfkünste und die Kampfsportarten mit
Leben zu erfüllen und am Leben zu halten.

Der Nikolaus-Budo-Lehrgang soll zeigen, dass es eben auch
ohne Kompetenzgerangel und Bürokratie funktioniert, abseits
der Streitereien der einzelnen Verbände um Macht und
Vorrangstellung, Geld und Mitglieder, Förderung und Anerkennung
durch staatliche Stellen.

 

Der Nikolaus-Budo-Lehrgang soll auch dabei helfen, dass Image
der Kampfkünste und Kampfsportarten in der Öffentlichkeit
zu verbessern. Der Laie, aber eben nicht nur dieser, kann sich
einen Eindruck von den einzelnen anlässlich dieser Veranstaltung
kostenlos unterrichteten Kampfkünste und Kampfsportarten
verschaffen. Das Bild der Kampfkünste und Kampfsportarten
soll dadurch zurechtgerückt werden.

 

Wir hoffen, dass immer mehr Sportler diese Benefiz-Veranstaltung
mit unterstützen werden. Sich immer mehr Referenten aus den
Kampfkünsten und Kampfsportarten dazu hinreißen lassen diese
Aktion mit zu tragen.

 

Vielleicht finden sich auch Sponsoren die diese Aktion finanziell mit
unterstützen, dies wäre sehr wünschenswert da alleine die
Werbekosten jedes Jahr rund 2.000 Euro verschlingen, die meine
Frau und ich aus privater Tasche tragen.

 

Ich als Organisator wünsche uns noch viele solche gemeinsamen
Veranstaltungen und möchte allen Helfern, den Referenten, den
Teilnehmern der vergangenen Veranstaltungen, der Stadt
Forchheim, dem Bürgermeisteramt, dem Landrat, den Mitgliedern
des Warriors Martial Arts Team e.V., dem
www.kampfkunst-board.info, vor allem aber meiner Familie und
meiner Frau Sandra meinen herzlichsten Dank aussprechen.
Ohne Euch ginge es nicht.

 

Bleibt der Sache treu!

 

Euer

Weihnachtskann