Referentenübersicht

Lieber Leser, hier findest Du die Referenten, und ihren jeweiligen Hintergrund, die den Nikolaus Budo Lehrgang unterstützen und unterstützt haben.




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Franco de Leonardis


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Julio Felice


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Charles Goossens


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Roberto Laura

Roberto Laura wurde 1969 in Sanremo, Italien, geboren. Januar 1975 kam er mit seinen Eltern nach Deutschland. Nach diversen Erfahrungen innerhalb der Kampfkunst widmet er sich seit 2001 ausschließlich dem Studium der traditionellen italienischen Fechtkünste des Volkes mit dem Messer und dem Hirtenstock. Und somit war es Roberto Laura, der erstmals die italienischen Fechttraditionen in Deutschland einführte. Im Anschluss gründete er das TIKF – Traditional Italian Knife Fighting, eine Vereinigung zum Studium dieser alten Traditionen für Duell und Selbstverteidigung. Als deutscher Repräsentant der Organisation für sizilianische Kampfkünste ASAMIR ist er zudem für den Erhalt und die Weitergabe der kreisenden Messerschule aus Riposto, Sizilien, zuständig.

Des Weiteren ist er Autor des 2015 erschienenen Buches "Das Schwert des Volkes – Geschichte, Kultur und Methodik des traditionellen italienischen Messerkampfes". Ein weiteres Buch ist in Arbeit.

Roberto Laura unterrichtet den italienischen Messerkampf in Neckarsulm sowie auf nationalen wie internationalen Seminaren bzw. innerhalb des TIKF-Instructor-Programms in Nürnberg.


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Björn Schmiedeberg

Alles begann mit dem Satz seines Vaters (hat früher geboxt), als er sechs Jahre alt war. "So, mein Junge! Jetzt kommst Du in die Schule, da musst Du lernen, Dich zu verteidigen. Nimm mal die Fäuste hoch!“

Mit zwölf Jahren Beginn des Ju-Jutsu-Trainings, parallel begonnen mit ATK-Anti-Terrorkampf, anschließend Wechsel zum klassischen Jiu Jitsu bis zum 1. Dan. Danach Boxen und Thaiboxen, Jeet kune Do und Kali, Luta Livre, MMA und Brazilian Jiu Jitsu.

  • Professioneller MMA Kämpfer
  • 3-facher Resepct Heavyweight Champion
  • Amtierender Superior Heavyweight Champion
  • Lila Gurt BJJ unter Frank Burczynski, 1st Black Belt Hilti BJJ
  • 1. Platz Mittelrhein Cup ISKA 2011 Neuwied


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Andi Pfingstl

all in one martial arts konzept (JKD als Selbstverteidigung mit Einflüssen aus PFS, Kali, MMA, Ju-Jutsu)

Mit dem all in one martial arts konzept lehre ich die Quintessenz aus dem Gelernten mit dem Fokus auf einer modernen, effizienten Selbstverteidigung. Besonders wichtig ist mir die Betonung des Individuums mit seinen Eigenheiten und das üben von allen Bereichen der Selbstverteidigung. Diese erstrecken sich von der Deeskalation bis zum Kampf ohne Regeln in allen Distanzen mit und ohne Waffen.

Nachdem ich viele Jahre Ju-Jutsu als Schüler, Wettkämpfer, Prüfer und Trainer betrieben hatte, merkte ich, dass es mir trotz des erreichten 3. Dans und aller breitensportlichen Lizenzen zu eng in der systemischen Denkweise wurde.

Mein Ju-Jutsu Trainer, Mentor, Freund und Cousin Markus Sajnovic machte mich auf immer neue Kampfkünste und -sportarten aufmerksam und nahm mich zu zahlreichen interdisziplinären Seminaren mit.

Unter anderem landete ich so auf einem Seminar bei dem ich mit Paul Vunaks PFS (Progressive Fighting System) konfrontiert wurde. Die Mixtur aus waffenlosen und bewaffneten Techniken und deren Abwehr begeisterte mich.

Durch das PFS wurde ich auf das JKD (Jeet Kune Do) aufmerksam und wollte mehr darüber wissen und es intensiver trainieren. Nach ein paar Jahren und dem Phase One Instructor im PFS wagte ich den Sprung über den Atlantik und trainierte während eines 2-monatigen Aufenthalts bei Guro Dan Inosanto in der Inosanto Academy.

Guro Dan ist einer der angesehensten Schüler von Bruce Lee, der maßgeblich zur Verbreitung des JKD beigetragen hat.

Durch das Training in der Academy kam ich in den Genuss nicht nur von ihm sondern auch von Sifu Larry Hartsell, Sifu Yori Nakamura, Crafty Dog Marc Denny und vielen anderen tollen Trainern zu lernen.

Als Krönung des Los Angeles Besuchs wurde mir der Full Instructor im PFS von Paul Vunak verliehen.

Zurück in Deutschland fiel mir die Decke auf den Kopf und so suchte ich nach adäquaten Trainingsmöglichkeiten. Leider wurde ich nicht in Bayern fündig, sondern bei Frank Burczynski in Berlin und Ralf Beckmann und Lars Helms in Hannover. Mit diesen Trainern bin ich immer noch in Kontakt und besuche sie so oft es die räumliche Distanz und die Zeit zulassen um weiter von ihnen zu lernen. Unter Frank und Ralf bin ich inzwischen als JKD-Instructor lizensiert.

Weitere Infos unter: www.aio-konzept.de


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Axel Franke

Axel begann mit Judo und Boxen, als er 12 Jahre alt war (1978). Später kam dann auch Shotokan- Karate dazu, was er 10 Jahre betrieb. 1990 begann er parallel zum Karate mit dem Bujinkan Budo Taijutsu (Ninjutsu). Das Karate verlor für ihn nach und nach an Bedeutung, so dass er sich bald nur noch dem Ninjutsu widmete.

Seine Lehrer sind Soke Dr. Masaaki Hatsumi / Japan und Shihan Steffen G. Fröhlich. 1993 traf er zum ersten Sensei Hatsumi auf einem TAIKAI in Paris.

Nach jahrelanger Vereinsarbeit gründete er 1994 seine private Schule. Er baute Schulen in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg auf.

1997 bestand er den Test zum 5. Dan unter Sensei Hatsumi in Barcelona. 1999 besuchte er zum ersten Mal Hatsumi Sensei's Honbu Dojo in Japan. Der 10. Dan wurde ihm, ebenfalls von Sensei Hatsumi, 2010 verliehen.

Axel unterrichtet in Form von Seminaren im In- und Ausland, auch bei Stilfremden Vereinen und Schulen, die ihn einladen. Regelmäßiges Training gibt er heute an 2 Standorten in Berlin.

Mehr Infos:


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Andreas Güttner

Ich habe an der Deutschen Sporthochschule Köln studiert und als Diplomsportlehrer abgeschlossen. In Weingarten rief ich 2010 die RoninZ Kampfkunstschule ins Leben, an der mein Team Ju-Jutsu-Do und Eskrima unterrichtet. Auf dem NBL vertrete ich wieder FMA aus dem IKAEF System, Kali Sikaran, (Kali Silat Evolution). Meine Budo-Biografie:

  • Viet Vo Dao (1989)
  • Ju-Jutsu-Do (1991)
  • IKAEF und Kali Sikaran (1996)

Mehr Infos unter


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Ferdinand Mack

Interview mit Ferdinand Mack: http://www.supermack.de


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Ralf Kussler

Kampfkunst und Kultur- Ralf Kussler lebt für diese Kombination

ThaiAchira Camp in Buldern: Botschafter der thailändischen Kampfkultur!

Eine der ersten Adressen Deutschlands wenn es um thailändisches Kulturgut und das Muay Thai geht ist das ThaiAchira Camp in Buldern. Dort befindet sich jetzt die Schaltzentrale von Ralf Kussler. Der 52-jährige ist einer der ganz wenigen in Deutschland, der den 15 Khan Gold Mongkon tragen darf. Er arbeitet eng mit thailändischen Kultusministerium (Lehrinstitut und Register für Thailands Nationalsport und Trainer K.M.A. (Kru Muay Thai Association).

Er ist ebenfalls President der ThaiAchira Gruppe Deutschlands und vertritt authentisches "Muay Chaiya" und Krabi Krabong "Jao Ram Stil" in Deutschland.

Muay Thai Chaiya

Der Körper ist die ultimative Waffe.

Einen Angreifer allein mit den Mitteln der Verteidigung zu schlagen, ist das Grundprinzip des Muay Chaiya, dem südlichen Stil des Muay Thai-Kampfes. Der Körper wird als "ultimative Waffe" eingesetzt, mit der die Schläge des Gegners abgewehrt und er zugleich kampfunfähig gemacht werden soll. Chaiya ist die Königsdisziplin dieser Kampfkunst, in der traditionell ausschließlich die militärische Elite bewandert war. Heutzutage beherrschen nur noch wenige diese Form des Boxkampfes. Sehr gut zur Selbstverteidigung.

Ralf Kussler betreibt seit über 45 Jahren aktiv Kampfsport und verfügt somit über ein enormes Wissens- und Erfahrungsspektrum. Seine Ausbildung genoss zu großen Teilen in England und im Mutterland des Thai Boxens – in Thailand. Er hatte das große Glück bei namhaften Großmeistern Unterricht in den verschieden Stilrichtung zu absolvieren.

Seit Oktober 2013 betreibt er jetzt seine Kampfsportschule in Buldern. Sein Name ist über die Grenzen Deutschlands hinaus in ganz Europa bekannt. Seine Seminare - egal welchen Inhalts oder Stilrichtung sind stets gut besucht.

Die Seminarteilnehmer schätzen nicht nur sein Wissen, sie profitieren besonders von seinem Erfahrungsschatz. Ralf Kussler unterrichtet nicht nur Kampfkunst, er lebt diesen Sport.

Wer einmal seine beeindruckenden Vorführungen erleben durfte, sieht in Ihm den lebendigen Beweis dafür, dass Jahrtausende altes Kulturgut auch heute noch begeistern und auch die junge Handy-Generation in Ihren Bann ziehen können.


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Stephan Runow

Ich begann mit 16 Jahren (2002) mit dem Karate. Mit den Jahren änderten sich meine Ziele, die ich im Kampfsport/in der Kampfkunst erreichen wollte. So kam ich dann 2009 zum Kyusho und gleichzeitig zum Bujinkan. Unter meinen beiden Lehrern Benjamin Cem Gencoglu (Kyusho) und Volker Paternoga (Bujinkan) eröffnete sich sehr rasch mein Verständnis für die Kampfkunst.

2012 begann ich meine monatliche Ausbildung im Kyusho Jutsu unter Benjamin Cem Gencoglu. Nach 1,5 Jahren bekam ich den Trainerstatus und mit dem Abschluss nach 3 Jahren (Prüfung zum 1. Dan) bekam ich dann den Full-Instructor zugewiesen.

Aber auch andere Lehrer anderer Kampfkünste prägten meinen Weg. Anthony Miller, Dean Rostohar, Jim Corn, Tony Annesi... um nur einige weitere zu nennen.

Ich freue mich schon darauf euch das Jim Corn Kyusho Jutsu des Okuden Circles näher bringen zu können.

Weitere Infos unter: www.okuden-circle.com.